Gartenpflege im Winter: Wann steht der Baumschnitt an?

Im Garten gibt es immer etwas zu tun. Auch im Winter können sich Gartenbesitzer nicht einfach zurücklehnen. Die blattlose Zeit können Sie perfekt dafür nutzen, Ihren Bäumen einen neuen Schnitt zu verpassen. Wann genau Sie den Baumschnitt angehen sollten, hängt ganz von der Art des Schnitts ab.

Den Baum in Form schneiden

Bäume möchten von Natur aus eigentlich gar nicht geschnitten werden. Doch für unsere Sicherheit und auch für die Optik des Baumes ist es wichtig, diesen regelmäßig in Form zu schneiden. Morsche und tote Äste sehen nicht nur unschön aus, sondern stellen auch eine echte Gefahr dar. Am einfachsten funktioniert der Baumschnitt, wenn der Baum keine Blätter mehr trägt – also im Winter, nachdem der Baum sein Laub abgeworfen hat. Um eine starke Ausdehnung zu verhindern, reicht es, ungefähr ein Drittel der Triebe abzuschneiden.

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Obstbaumschnitt im Winter?

Wer Obstbäume im eigenen Garten stehen hat, möchte diesen auch viele Früchte abgewinnen. Um den Ertrag zu erhöhen, ist ein Schnitt im Frühjahr von Vorteil. Unverzweigte Äste ohne Blütenansätze verbrauchen grundlegende Nährstoffe des Baumes – so bleibt weniger für die Früchte übrig. Meist wachsen sie direkt aus dem Kronenansatz und sollten entfernt werden. Doch wann genau sollten Sie hier Hand anlegen? Für Stein- und Kernobst eignen sich grundsätzlich die Monate von Januar bis März für den Baumschnitt. Solange Sie nicht von der Ernte abhängig sind, können Sie beim Schneiden ruhig etwas großzügiger sein.